Beschreibung der Zoom Dienste

Seit 8. Dezember 2020 in Kraft

Diese Beschreibung der Zoom Dienste ergänzt die Nutzungsbedingungen, den Rahmen-Abonnementvertrag („RAV“) oder die Zoom-Nutzungsbedingungen für Wiederverkäufer-Kunden und beschreibt die Dienste, die über ein Bestellformular oder durch einen Wiederverkäufer-Kundenvertrag bestellt oder von Zoom bereitgestellt werden können, und führt ferner dienstspezifische Bedingungen auf, die für die Erbringung durch Zoom oder die Nutzung der Dienste durch den Kunden gelten können. Groß geschriebene Begriffe, die hier nicht definiert sind, haben die in den Nutzungsbedingungen, dem RAV oder ggf. den Zoom-Nutzungsbedingungen für Wiederverkäufer-Kunden zugeschriebene Bedeutung.

  • Definitionen. Zum Zwecke dieser Beschreibung der Dienste gelten die folgenden Definitionen:„Hardware-Programme” bezeichnet von Zoom zur Verfügung gestellte Dienste oder Programme, die es Kunden ermöglichen, Hardware-Geräte zur Verwendung mit Zoom Meeting-Diensten oder mit Zoom Phone-Diensten vorbehaltlich separater Bedingungen der Gerätehersteller oder wie in den separaten Programmbedingungen anderweitig angegeben zu erwerben.

    „Host“ bezeichnet eine Person, die ein ausgewiesener Mitarbeiter, Vertragspartner oder Vertreter des Kunden ist, dem der Kunde die Berechtigung zuweist, Meetings zu moderieren. Ein Host kann während der ersten Abolaufzeit bzw. Verlängerungslaufzeit (falls zutreffend) eine unbegrenzte Anzahl von Meetings abhalten, aber die Anzahl der Meetings, die ein Host gleichzeitig durchführen kann, hängt davon ab, ob der Kunde ein Paket für gleichzeitig stattfindende Meetings über ein Bestellformular bestellt. Ein Host-Abonnement darf weder geteilt noch von einer anderen als der Person genutzt werden, der die Hostrechte zugewiesen wurden.

    „Meeting“ bezeichnet ein Zoom-Videomeeting. „Teilnehmer“ bezeichnet eine andere Person als den Host, die auf die Dienste zugreift oder diese nutzt, und zwar mit oder ohne Genehmigung und Kenntnis des Hosts.

    „Zoom-Dokumentation” bezeichnet diese Beschreibung der Zoom-Dienste, die Zoom-Website (www.zoom.us) und alle zusätzlichen Beschreibungen der Dienste, die Bestandteil dieser Vereinbarung sein können.

    „Zoom Meeting-Dienste” bezeichnet die verschiedenen Videokonferenz-, Webkonferenz-, Webinar-, Meetingraum-, Bildschirmfreigabe-, Chat-, Connector-, Audio-Abo-, Cloudaufzeichnungs- und anderen kollaborativen Dienste, die von Zoom Video angeboten werden und die der Kunde über ein Bestellformular bestellen kann.

    „Zoom Phone-Dienste“ bezeichnet Sprachübermittlungsdienste, einschließlich, jedoch nicht beschränkt auf, miteinander verbundene VoIP-Dienste, die Bereitstellung von Durchwahlnummern, Zweiwege-Sprachanruf- und PBX-Telefonanlagenfunktion und damit verbundene Dienste, die durch Zoom Voice Communications, Inc. („Zoom Voice“) angeboten werden und die der Kunde über ein Bestellformular bestellen kann.

  • Zoom Meeting-Dienste. Die Zoom Meeting-Dienste ermöglichen es Hosts, Meetings zu planen und zu starten und zuzulassen, dass Teilnehmer zum Zweck der Zusammenarbeit unter Verwendung von Sprach-, Video- und Bildschirmfreigabefunktionen am Meeting teilnehmen. Jedes Meeting hat mindestens einen Host. Chatfunktionen ermöglichen eine Zusammenarbeit von zwei Personen oder eine Zusammenarbeit in der Gruppe. Weitere Merkmale, Funktionen und Lösungen finden Sie unter www.zoom.us.
    1. Gleichzeitig stattfindende Meetings. Die Funktion für gleichzeitig stattfindende Meetings ermöglicht es einem Host, mehr als ein Meeting gleichzeitig durchzuführen, vorbehaltlich der spezifischen Einschränkungen des Pakets für gleichzeitig stattfindende Meetings, das der Kunde über ein Bestellformular bestellen kann.
  • Zoom für das Bildungswesen (Schulklassen bis Stufe 13). Zoom für das Bildungswesen (Schulklassen bis Stufe 13/Grund- und weiterführende Schulen) ermöglicht es Schulen und Ausbildern, die Zoom Meeting-Dienste für Bildungszwecke zu nutzen. Zoom unterhält Richtlinien und Verfahren zur Erfüllung der geltenden gesetzlichen Vorschriften zum Schutz der Daten von Schülern, einschließlich, jedoch nicht beschränkt auf, die DSGVO und den US-amerikanischen Family Educational Rights and Privacy Act (FERPA) sowie geltende Gesetze von Staaten oder Bundesstaaten (die „Datenschutzgesetze“). Die Datenschutzgesetze können Schülern oder ihren Eltern in Bezug auf ihre persönlichen Informationen bestimmte Rechte verleihen. Wenn Sie ein Elternteil oder Schüler sind und Fragen zu den Datenschutzgesetzen oder Ihren damit verbundenen Rechten haben, wenden Sie sich bitte an Ihre Schulverwaltung. Zoom verwendet Schülerdaten nicht zu Marketing- oder Werbezwecken oder zu anderen gewerblichen Zwecken, außer zur Erbringung der Dienste für unsere Schulabonnenten. Wenn Sie ein „Schulabonnent“ sind – was üblicherweise eine Schule oder eine Bezirksverwaltung oder einen Lehrer bezeichnet – sichern Sie zu und gewährleisten, dass Sie von Ihrer Schule oder Ihrem Schulbezirk ermächtigt wurden, ein Konto zu eröffnen, die Dienste zu nutzen und diesen Vertragsbestimmungen zuzustimmen. Sie erklären sich weiterhin einverstanden, Ihr Konto ausschließlich zu Bildungszwecken und ausschließlich zugunsten Ihrer Schule oder Ihres Schulbezirks und Ihrer Schüler zu verwenden. Wenn Sie Schulabonnent sind, für den das Recht der Vereinigten Staaten von Amerika oder ein ähnliches Recht gilt, stimmen Sie für sich und Ihre Schule oder Ihren Schulbezirk der Erfassung, Verwendung und Teilung personenbezogener Daten von Endbenutzern durch Zoom zu, einschließlich der Daten derjeniger, die Kinder im Alter von unter 13 Jahren sind, in Übereinstimmung mit der Datenschutzrichtlinie von Zoom für Schulen und Schulbezirke für Schulklassen bis Stufe 13, und weisen Zoom an, die personenbezogenen Daten von Endbenutzern in Übereinstimmung mit dieser Richtlinie zu verarbeiten. Wenn Sie Schulabonnent sind, bestimmen Sie gemäß der DSGVO oder einem ähnlichen Gesetz die rechtliche Grundlage, die Mittel und die Zwecke der Verarbeitung der Daten und weisen Zoom an, personenbezogene Daten von Endbenutzern zu verarbeiten, einschließlich jener, die Kinder unter 16 Jahren sind, in Übereinstimmung mit Zooms Datenschutzerklärung für Schulklassen bis Stufe 13/Grund- und Sekundarschulen, die unter https://zoom.us/de-de/schools-privacy-statement.html abgerufen werden kann.
    1. Nachtrag für Schulabonnenten in Connecticut.  Diese Vereinbarung, so wie sie auf Schulabonnenten in Connecticut angewandt wird, beinhaltet durch Verweis den Nachtrag zu den Zoom-Nutzungsbedingungen für Schulabonnenten in Connecticut („Nachtrag“), der so gestaltet ist, dass er übereinstimmt mit dem Connecticut Act Concerning Student Data Privacy, Conn. Gen. Stat. Ann. § 10-234aa-dd konzipiert.
  • Zoom Phone-Dienste. Im Folgenden werden die weiteren Bedingungen aufgeführt, die für die Zoom Phone-Dienste gelten.
    1. Definitionen: Für die Zwecke des Zoom Phone-Dienstes gelten die folgenden Definitionen:
      „Gerät“ bezeichnet das Gerät, das auf Anweisung oder Wunsch des Kunden innerhalb eines Kontos oder durch Zoom einer virtuellen Nebenstelle oder einer einzeln eingerichteten digitalen Leitung zugewiesen wird.
      „Telefonhost“ ist die Person, die einer Nummer zugeordnet ist, die die Nutzung des Zoom Phone-Dienstes ermöglicht. Ein Telefonhost ist ein „Host“ im Sinne der Definition von Endbenutzern.
      “Zoom Phone-Telefonvertrag” bezeichnet die Preisstruktur, die es Telefonhosts und Endbenutzern ermöglicht, auf das PSTN zuzugreifen. Telefonverträge können „getaktet“ oder „unbegrenzt“ sein, wie auf dem Bestellformular definiert.
      „Zoom Phone-Mindestverbrauch“ bezeichnet das Minutenpaket, zu dessen Verbrauch sich ein Kunde mit einem getakteten Zoom Phone-Telefonvertrag in Verbindung mit den Zoom Phone-Diensten verpflichtet.
    2. Zoom Phone-Dienst-Anbieter.Zoom Voice ist der Anbieter der Zoom Phone-Dienste und legt die Bedingungen sowie die Preise für die Zoom Phone-Dienste fest.
    3. Beschreibung der Dienste. Die Zoom Phone-Dienste sind cloudbasierte Telefondienste, die ein Voice-over-Internet-Protokoll (VoIP) verwenden, um dem Kunden die folgenden Dienste und Funktionen bereitzustellen (je nach Auswahl des Kunden auf einem Bestellformular):
      • Zoom Phone-Dienst. Der Zoom Phone-Dienst ist ein cloudbasierter Telefondienst, der eine Zweiwege-Sprachanruf- und PBX-Telefonanlagenfunktion sowie eine Funktionspalette ermöglicht, wie sie auf der Website zoom.us beschrieben ist.
      • Zugang zu Kommunikation über das öffentliche Telefonfestnetz (PSTN). Telefonhosts und Endbenutzern kann es über einen Zoom Phone-Telefonvertrag ermöglicht werden, Anrufe an das PSTN zu tätigen und über dieses zu empfangen, und ihnen kann eine Telefonnummer zur Durchwahl (Direct Inward Dialing, DID) zugewiesen werden.
      • Bring Your Own Carrier (BYOC). BYOC ermöglicht Kunden die Nutzung des Telekommunikationsanbieters ihrer Wahl, um PSTN-Zugang und Durchwahlnummern bereitzustellen. Zoom stellt BYOC-Kunden Software zur Verfügung, die den netzinternen Zugang und den Zugang zu einer breiten Palette von Funktionen und Optionen für das Zoom-Anrufmanagement ermöglicht. BYOC ermöglicht es Kunden, (i) PSTN in Regionen nutzen zu können, in denen Zoom keinen PSTN-Zugang anbietet; (ii) Geschäftsbeziehungen mit den aktuellen Netzbetreibern aufrechtzuerhalten und/oder (iii) den Einsatz flexibler und redundanter zu gestalten. Kunden müssen sicherstellen, dass der Netzbetreiber alle regulären Telekommunikationsdienste anbietet und für die Einhaltung der behördlichen Vorschriften im Bereich der Telekommunikation verantwortlich ist.
      • Zusätzliche Zoom Phone-Dienste. Zusätzliche Optionen wie die Aktivierung von Telefonen in gemeinschaftlich genutzten Bereichen, zusätzliche gebührenfreie Nummern und DID-Telefonnummern können wie auf dem Bestellformular beschrieben erworben werden.
    4. Abrechnung und Rechnungsstellung.Dieser Abschnitt 4 gilt nur für Kunden, die die Zoom-Dienste direkt von Zoom erwerben. Zoom rechnet Zoom Voice für den Kunden basierend auf den Gebühren ab, die auf dem Bestellformular aufgeführt sind. Auf der Nutzung basierende Gebühren oder Gebühren für eine Überschreitung des Zoom Phone-Mindestverbrauchs werden nachträglich abgerechnet, und zwar in dem Monat, der auf jenen folgt, in dem die Gebühr angefallen ist. Bei einer Nutzung, die unter dem Zoom Phone-Mindestverbrauch geblieben ist, erfolgt keine Anpassung und es wird keine Gutschrift erstellt oder Rückzahlung veranlasst.
      • Zugang über das Netz. Der Zugang über das Netz wird standardmäßig für alle Zoom Meeting-Dienste bereitgestellt. Telefonhosts können den Zugang über das Netz kostenfrei nutzen, sofern die zugrunde liegende Lizenz des Zoom Meeting-Diensts aktiv bleibt.
      • Steuern. Der Kunde erkennt an und stimmt zu, dass die Zoom Phone-Dienste bestimmten Steuern und Gebühren unterliegen (einschließlich, jedoch nicht beschränkt auf Festsetzungen für universelle Dienste), die nicht für Zoom Meeting-Dienste gelten. Entsprechend stellt Zoom dem Kunden Steuern und Gebühren in Rechnung, die mit den Gebühren verbunden sind.
    5. Angemessene Nutzung und Recht auf Überprüfung. Zoom Voice bietet unbeschränkte und getaktete Telefonverträge. Diese Verträge unterliegen den Einschränkungen der angemessenen Nutzung. Die Zoom Phone-Telefonverträge sind für normale und angemessene geschäftliche Nutzung vorgesehen; eine unangemessene Nutzung ist untersagt. Die Nutzung von Zoom Phone wird unter Umständen als unangemessen angesehen, wenn der Kunde (a) Geschäftsaktivitäten betreibt, die eine kontinuierliche, ununterbrochene oder durchweg übermäßige Nutzung der Zoom Phone-Dienste umfassen, (b) Zoom Voice gegenüber Falschdarstellungen macht, die Volumen oder Art der Nutzung der Zoom Phone-Dienste erheblich beeinträchtigen, (c) sich an betrügerischer oder gesetzwidriger Nutzung der Zoom Phone-Dienste beteiligt, darunter auch Aktivitäten, die Telemarketing-Gesetze oder entsprechende Bestimmungen verletzen, oder (d) die Zoom Phone-Dienste auf eine Weise nutzt, die dem Netzwerk oder Einrichtungen von Zoom Voice schadet oder die Nutzung der Dienstleistung durch andere Kunden beeinträchtigt. Eine Nutzung, die nicht der Art und Intensität der Nutzung durch typische Geschäftskunden mit demselben Vertrag entspricht, wird unter Umständen als Hinweis auf abnormale oder unangemessene Nutzung angesehen, einschließlich, aber nicht beschränkt auf abnormale Anruflänge, abnormale Anrufhäufigkeit, abnormale Anrufdauer oder abnormales Anrufverhalten, das auf einen Versuch hindeutet, die Einschränkungen der angemessenen Nutzung zu umgehen.Zoom behält sich das Recht vor, die Nutzung des Kunden zu überprüfen, um festzustellen, ob diese angemessen ist. Sollte Zoom Voice feststellen, dass Sie eine unangemessene Nutzung betreiben, wird Zoom Voice das angemessene Rechtsmittel festlegen und Schritte einleiten, um eine unangemessene Nutzung zu unterbinden, einschließlich, nach eigenem Ermessen, eines Gesprächs mit Ihnen über Ihr Nutzungsverhalten, der Umstellung Ihres Vertrags auf einen angemessenen Zoom Phone-Telefonvertrag, der Kündigung bestimmter Hosts und/oder anderweitiger Änderung, Aussetzung oder Kündigung Ihrer Zoom Phone-Dienste.
    6. Pflichten des Kunden hinsichtlich des Zoom-Notrufs (112). Wenn Zoom der Notfalldienstleister ist, erkennt der Kunde an und stimmt zu, dass er die Kundenmitteilung zu Notrufen oder 112 von Zoom Voice Communications, Inc. unter www.zoom.us/legal gelesen und zur Kenntnis genommen hat. Ist Zoom nicht der Notfalldienstleister, so finden die Notfalldienste des zugrunde liegenden Betreibers des Kunden oder 112-Benachrichtigungsrichtlinien Anwendung. In der Kundenmitteilung zu Notrufen oder 112 der Zoom Voice Communications, Inc. sind bestimmte Einschränkungen der Notruffunktion von Zoom Phone sowie die Pflichten des Kunden in Bezug auf seine Endbenutzer aufgeführt. Diese Pflichten schließen ein, sind jedoch nicht beschränkt auf:   Diese Pflichten schließen ein, sind jedoch nicht beschränkt auf:
      • Sicherstellung dessen, dass alle Telefonhosts die Kundenmitteilung zu Notrufen oder 110 von Zoom Voice erhalten,
      • Sicherstellung dessen, dass alle zugewiesenen Telefonnummern über den 110-Link im Kundenkonto für Notrufzwecke registriert sind und alle Registrierungsdaten korrekt und aktuell sind, und
      • Verteilen von Warnaufklebern oder anderen geeigneten Aufklebern, die Endbenutzer davor warnen, dass Notrufdienste eingeschränkt oder nicht verfügbar sein können, und Anweisen der Telefonhosts, solche Aufkleber auf oder in der Nähe der Geräte und anderer Ausrüstung zu platzieren, die in Verbindung mit dem Zoom Phone-Dienst verwendet werden. Zoom Voice behält sich das Recht vor, die Kundenmitteilung zu Notrufen oder 112 von Zoom Voice Communications, Inc. jederzeit zu aktualisieren, wie es erforderlich ist, um Änderungen der Gesetzeslage oder der Technologie widerzuspiegeln, die für die Notruffunktion der Zoom Phone-Dienste relevant sind. Diese Aktualisierungen werden sofort nach Erhalt der Benachrichtigung durch den Kunden wirksam.
    7. Ausstattung. Soweit nicht ausdrücklich durch ein Hardware-Programm etwas anderes bestimmt ist, liefert weder Zoom noch Zoom Voice Geräte oder andere Ausstattung, die in Verbindung mit den Zoom Phone-Diensten verwendet wird, und somit gibt Zoom Voice auch keine Gewährleistungen hinsichtlich der Qualität und Funktionsfähigkeit dieser Geräte und Ausstattung ab, wenn diese verwendet wird, um auf die Zoom Phone-Dienste zuzugreifen. Allerdings testet Zoom Voice bestimmte Geräte und Ausstattung, um zu ermitteln, ob die Zoom Phone-Plattform diese Geräte und Ausstattung unterstützt (auch wenn nicht alle möglichen Geräte getestet werden, die im Marketplace erhältlich sind). Eine aktuelle Übersicht der Geräte und Ausstattung, die laut Zoom von der Zoom Phone-Plattform unterstützt wird, kann auf Wunsch vorgelegt werden. Der Kunde sollte vor dem Einsatz anderer Geräte und Ausstattung Rücksprache mit Zoom Voice halten.
    8. Vertragsabweichungen.Sollte Anhang C in diese Beschreibung der Zoom-Dienste eingeschlossen sein, nennt dieser je nach Land bestimmte Bedingungen, die von den sonst in dieser Beschreibung der Zoom-Dienste, den Nutzungsbedingungen oder dem RAV aufgeführten Bedingungen abweichen oder zusätzlich zu diesen gelten (gemeinsam als die „Vertragsabweichungen” bezeichnet).Diese Vertragsabweichungen werden durch Verweis Bestandteil des vorliegenden Dokuments und regeln die Bereitstellung der Zoom Phone-Dienste durch Zoom in den bezeichneten Ländern.
  • Zoom Rooms. Der Zoom Room-Dienst ist ein softwaregestütztes Videokonferenzsystem, das es Konferenzräumen jeder Größe mit einem Minimum an kompatibler Hardware ermöglicht, sich mit dem Zoom Meeting-Dienst zu verbinden. Zoom Rooms umfassen Konferenzraum-spezifische Funktionen wie z. B. Terminplanungsanzeige, digitale Beschilderung und Remote-Raumverwaltung.
  • Hardware-Programme. Hardware-Programme ermöglichen es Kunden, Hardware-Produkte zu erwerben, die mit Zoom Meeting-Diensten oder Zoom Phone-Diensten funktionieren und vorbehaltlich zusätzlicher Bedingungen Zugriff auf diese Dienste bieten. Eine separate Lizenz für die Zoom Meeting-Dienste bzw. Zoom Phone-Dienste ist erforderlich.
    1. HaaS Programm. Das Zoom Hardware as a Service-Programm („HaaS-Programm“) ermöglicht es Kunden, bestimmte Leihgeräte in Verbindung mit und für die gleiche Abolaufzeit wie eine zugehörige zugrunde liegende Lizenz für Zoom Meeting-Dienste oder Zoom Phone-Dienste unterzuvermieten. Zusätzliche Bedingungen für das HaaS-Programm finden Sie hier.
    2. Zoom for Home. Das Programm Zoom for Home („ZfH“) ermöglicht es Kunden, über eine Lizenz für Zoom Meeting-Dienste auf Geräte zuzugreifen, die die Fernarbeit unterstützen, und erlaubt es Kunden, ein spezielles Gerät für die persönliche Zusammenarbeit für Videokonferenzen, Telefonanrufe und interaktives Whiteboarding (ein „ZfH-Gerät“) einzusetzen. Welche Geräte im Rahmen des ZfH-Programms angeboten werden, unterliegt dem freien Ermessen von Zoom. ZfH ist für die Nutzung mit allen Lizenzen für Zoom Meeting-Dienste erhältlich, einschließlich der Basic-Lizenz, mit der Ausnahme, dass für die Nutzung eines ZfH-Geräts in einem gemeinsam genutzten Raum in einer kommerziellen Büroumgebung eine Zoom Rooms-Lizenz erforderlich ist. Zoom behält sich das Recht vor, bei Verstoß gegen diese Bestimmung, den Zugriff eines Kunden auf die Dienste auszusetzen oder zu beenden. ZfH-Geräte und die Nutzung des ZfH-Programms können zusätzlichen Bedingungen unterliegen, die auf einem Bestellformular angegeben sind. Zoom agiert als Inkassostelle für den Hersteller oder Vertreiber des ZfH-Geräts („ZfH-Vertreiber“) aber ist selbst kein Verkäufer, Vertreiber oder Wiederverkäufer von Hardware-Komponenten oder -Geräten. Der ZfH-Vertreiber ist allein verantwortlich für alle Verpflichtungen, einschließlich Verfügbarkeit, Erfüllung, Lieferung und Garantien in Bezug auf das Gerät, außer wie unten angegeben.
      • Garantien. Sämtliche Gewährleistungen und Garantieinformationen werden vom ZfH-Vertreiber und nicht von Zoom zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des ZfH-Vertriebspartners. Zoom ist nicht für Gewährleistungen der ZfH-Geräte verantwortlich.
      • Rücksendungen und Rückerstattungen. Alle Retouren unterliegen den Rücknahmebedingungen des ZfH-Vertriebspartners und müssen vor der Bearbeitung einer Retoure durch den ZfH-Vertriebspartner genehmigt werden. ZfH-Geräte können innerhalb von dreißig (30) Tagen nach Lieferung gegen Rückerstattung des Kaufpreises zurückgegeben werden. Nach dreißig (30) Tagen können nur defekte Geräte zurückgegeben werden. Rückerstattungen werden von Zoom erst bearbeitet, nachdem der ZfH-Vertreiber Zoom benachrichtigt hat, dass das ZfH-Gerät zurückgegeben, geprüft und als Rückgabe akzeptiert wurde. Rückerstattungen werden um alle für die Transaktion anfallenden Wiederauffüllungsgebühren reduziert. Zoom oder der ZfH-Vertreiber wird den Kunden benachrichtigen, wenn eine Rücksendung abgelehnt wird.
      • Rückgabeabwicklung. Der Kunde kann sich an Zoom oder den ZfH-Vertreiber wenden, um eine Rücksendung anzufordern. Zoom und der ZfH-Vertreiber werden den Rücksendeantrag prüfen und, falls berechtigt, die Rücksendung genehmigen. Weitere Informationen zu Rücknahmebedingungen und -voraussetzungen sowie zu den Anforderungen für Retourengenehmigungen finden Sie auf der Website des ZfH-Vertriebspartners.
      • Verpflichtung des Kunden zur Überprüfung der Lieferung und zur Benachrichtigung bei mangelnder Übereinstimmung.. Der Kunde muss jede Lieferung des ZfH-Geräts seitens des ZfH-Vertreibers unverzüglich überprüfen und Zoom oder den ZfH-Vertreiber benachrichtigen, falls Elemente beschädigt sind.
      • Lieferungsverzögerungen. Der Kunde nimmt zur Kenntnis, dass sich bestimmte Sendungen aufgrund von nicht durch Zoom oder den ZfH-Vertriebspartner zu vetretenden Umständen verzögern können. In keinem Fall sind Zoom oder der ZfH-Vertreiber für Schäden verantwortlich, die durch Lieferverzögerungen entstehen.
      • Zugriff auf Kundendaten. Der Kunde erkennt an, dass der ZfH-Vertreiber jede Bestellung für ein ZfH-Gerät ausführt, und autorisiert Zoom ausdrücklich, Kundendaten in dem für den Abschluss der Transaktion erforderlichen Umfang weiterzugeben.
  • Zoom für Behörden. Zoom für Behörden ist der Zoom Meeting-Dienst und Zoom Phone-Dienst, der von Zoom in einer FedRAMP-konformen Cloudumgebung angeboten wird. Zoom for Government ermöglicht es den Kunden, eine eingeschränkte Version der Dienste in einer separaten, mit FedRAMP konformen Cloud-Umgebung einzusetzen, die in der Regierungscloud der Amazon Web Services und in Zooms gemeinsam genutzten Rechenzentren (z. B. in San Jose, CA und New York) gehostet wird und von der von Zoom standardmäßig genutzten kommerziellen Cloud-Umgebung unabhängig ist. Weitere Merkmale, Funktionen und Lösungen finden Sie unter https://www.zoomgov.com/. Die Zoom Meeting-Dienste und Zoom für Behörden sind voneinander unabhängige Umgebungen, weshalb keine Daten zwischen ihnen ausgetauscht werden können, einschließlich, ohne darauf beschränkt zu sein, Daten von Sofortnachrichten oder Chatdaten.
    1. FedRAMP-Sicherheitsfunktionen. Zoom für Behörden ist als moderate FedRAMP-Betriebserlaubnis zugelassen. Es ist TLS 1.2 oder höher erforderlich.
  • Zoom Marketplace.Zoom Marketplace, verfügbar unter https://marketplace.zoom.us, ist eine Seite, die von Zoom gehostet wird, um einen Zugang zu Anwendungen (den „Apps“) bereitzustellen, die von externen Entwicklern („Herausgebern“) erstellt werden und die mit den Zoom-Diensten betrieben werden können. Diese sollen sowohl über mobile als auch über Desktop-Client-Apps verfügbar gemacht werden.Der Zugriff auf und die Verwendung der Seiten Zoom Marketplace und Zoom für Entwickler (unter https://developer.zoom.us) unterliegen getrennten Bedingungen, die unter https://zoom.us/service zu finden sind. Abgesehen von Tests der Kompatibilität mit Zoom führt Zoom keine weiteren Tests durch, gibt keine Gewährleistungen für die Apps und bietet auch keinen Support für sie.Die Herausgeber sind alleine für alle Aspekte der von ihnen veröffentlichten Apps verantwortlich, einschließlich Inhalten, Funktionsfähigkeit, Verfügbarkeit und Support. Die Herausgeber müssen ihre eigenen Nutzungsbedingungen, Datenschutzrichtlinien und Support-Informationen bereitstellen („Bedingungen des Herausgebers“). Kunden, die auf Apps zugreifen oder diese herunterladen, müssen die Bedingungen des Herausgebers direkt mit dem Herausgeber vereinbaren. Zoom ist nicht für die Apps, ihre Inhalte, ihre Funktionsfähigkeit, ihre Verfügbarkeit oder ihren Support verantwortlich. Apps werden IM IST-ZUSTAND gehostet, und die Nutzung der Apps erfolgt gemäß den Bedingungen des Herausgebers auf eigenes Risiko des Kunden. Apps können jederzeit eingestellt oder von einem Herausgeber entfernt werden und Daten, die darin gespeichert sind, können verloren gehen oder unzugänglich werden. Zoom ist nicht für Kundendaten verantwortlich, die an einen Herausgeber übertragen wurden, und auch nicht für eine Übersendung, Erfassung, Offenbarung, Sicherung, Änderung, Verwendung oder Löschung von Kundendaten durch oder über eine App. Herausgeber können Kundendaten gemäß den Bedingungen des Herausgebers verwenden. Die Verwendung der Apps kann erfordern, dass Kundendaten an den Herausgeber übermittelt werden. Durch seinen Zugriff auf die App und ihre Nutzung stimmt der Kunde der Übermittlung der Kundendaten durch Zoom zu, wie es den Anforderungen des Herausgebers entspricht. Zoom bietet keinen Support für die Apps. Der Kunde sollte sich in Bezug auf Support oder Fragen an den Herausgeber wenden. Zoom macht keine Zusicherungen und distanziert sich von allen ausdrücklichen oder impliziten Gewährleistungen in Bezug auf Apps und behält sich das Recht vor, eine App jederzeit und nach eigenem Ermessen vom Marketplace zu entfernen.
  • Verwaltete Domänen. Zoom erlaubt, dass Kunden Domänen reservieren, die mit ihrem Unternehmen assoziiert sind, und Konten verwalten, die unter Nutzung dieser Domäne ein Abonnement für Zoom abgeschlossen haben („Kunde mit verwalteter Domäne“). Der Kunde darf nur die Domäne(n) mit den Zoom Diensten assoziieren, deren Eigentümer er ist oder zu deren Assoziierung mit der Nutzung der Dienste er rechtlich befugt ist. Sollte über die reservierte Domäne ein Zoom Konto erstellt oder betrieben werden, das von dem Kunden mit verwalteter Domäne nicht zugelassen wurde (das „nicht verwaltete Domänenkonto“), wird die Person, die dieses nicht verwaltete Domänenkonto nutzt oder erstellt hat, benachrichtigt, dass diese Domäne für den Kunden mit verwalteter Domäne reserviert ist, und aufgefordert, die Domäne zu ändern, die mit dem nicht verwalteten Domänenkonto assoziiert ist. Wenn die Person, die dieses nicht verwaltete Domänenkonto nutzt oder erstellt hat, die Domäne nicht in dem angegebenen Zeitraum wechselt, wird angenommen, dass diese Person zugestimmt hat, dass das nicht verwaltete Domänenkonto zu dem Kunden mit verwalteter Domäne hinzugefügt wird und alle Daten, die mit dem nicht verwalteten Domänenkonto assoziiert sind, für den Kunden mit verwalteter Domäne freigegeben werden.